Dr. med.
Petra Hoppmann
Oberärztin
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Prof. Dr. med.
Georg Schmidt
Oberarzt
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Dr. med.
Daniel Sinnecker
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Rhythmologie

Definition

Die Rhythmologie ist eine Unterdisziplin der Kardiologie. Sie beschäftigt sich mit Unregelmäßigkeiten in der Abfolge der Herzschläge, den sogenannten Herzrhythmusstörungen. 

Symptome

Arrhythmien werden häufig vom Betroffenen gar nicht bemerkt; es handelt sich dann um Zufallsbefunde, die z.B. im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung aus anderem Anlass erhoben wurden. Andere Patienten empfinden ihre Herzrhythmusstörung als „Rumpeln“ in der Herzgegend, wieder andere als Herzjagen. Manchmal bemerkt der Patient auch eine Abnahme seiner Leistungsfähigkeit, nicht selten verbunden mit Atemnot, bereits bei alltäglicher körperlicher Belastung. Bestimmte Herzrhythmusstörungen verursachen einen vorübergehenden Bewusstseinsverlust, der den Betroffenen ohne Vorwarnung kollabieren lässt. Im Rahmen einer solchen Synkope kann es zu Platzwunden und Knochenbrüchen kommen. 

Prognostische Bedeutung

Das Ausmaß der subjektiv erlebten Symptome erlaubt keine sichere Unterscheidung zwischen gefährlich und ungefährlich. Im Einzelfall kann sich hinter allen geschilderten Beschwerdebildern eine lebensgefährliche Herzrhythmusstörung verbergen. Glücklicherweise trifft dies in  den meisten Fällen nicht zu. Trotzdem sollte jede Herzrhythmusstörung Anlass zu einer sorgfältigen ärztlichen Untersuchung sein.

Diagnostik

In der I. Medizinischen Klinik steht ein Team von erfahrenen Fachärzten zur Verfügung, das alle erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen beherrscht.