Dr. med.
Petra Hoppmann
Oberärztin
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Vorhoftachykardie


Typisches Vorhofflattern

Bei der Vorhoftachykardie erfolgt die Erregung des Herzens nicht über das normale „Schrittmacherzentrum“ des Herzens, den sogenannten Sinusknoten, sondern die Erregung geht von anderen Arealen des rechten oder linken Vorhofs aus und führt meist zu einem schnellen Puls, was sich als Herzrasen bemerkbar macht. Bei dieser Form von Herzrhythmusstörungen kann zunächst ein medikamentöser Therapieversuch unternommen werden.

Die Vorhoftachykardien können jedoch meist auch gut mittels einer „Verödung“, d.h. einer Katheterablation, behandelt werden. Mit einem Katheter, der über die Leistenvene eingebracht wird, wird der Ursprung der Rhythmusstörung im rechten oder linken Vorhof ermittelt und diese Stelle anschließend verödet.

Fokal atriale Tachykardie aus dem inferioren Trikuspidalring