Univ.-Prof. Dr. med.
Karl-Ludwig Laugwitz
Direktor
Prof. Dr. med.
Tareq Ibrahim
Leitender Oberarzt
+49 (0)89 4140 2660
Abteilung:
Kardiologie, invasive u. nicht invasive Angiologie, cardiovaskuläre Interventionen,

Forschung Kardiologie


Arbeitsgruppe interventionelle Kardiologie (ISAR-Zentrum)

Prof. Dr. med. A. Kastrati

Director ISAResearch Center

Leitender Oberarzt

Deutsches Herzzentrum München

 I  NTRACORONARY

S TENTING AND

A NTITHROMBOSIS

R ESEARCH CENTER

Arbeitsgruppe interventionelle Kardiologie (ISAR-Zentrum) in Kooperation mit der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik und mit dem Deutschen Herzzentrum München

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich unter anderem mit wichtigen Themen zur Verbesserung der Therapieoptionen der koronaren Herzerkrankung. Diese Themen werden sowohl experimentell als auch in einer Vielzahl klinischer Studien untersucht, wobei mehrere Studien mit multizentrischer internationaler Beteiligung aus Europa und USA erfolgen. In der Planung und Durchführung dieser Studien besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Herzzentrum München.

Folgende Bereiche werden unter anderem untersucht:

  • Behandlungsstrategien des akuten Myokardinfarktes und der akuten Koronarsyndrome: Untersuchung bioresorbierbare Stents
  • Behandlungsstrategien zur Vermeidung von Restenosen: Optimierung der Stenttechnologie, Entwicklung und Überprüfung medikamentenfreisetzender Stents und von Beschichtungssystemen
  • Pharmakologische Begleittherapie zu Koronarinterventionen
  • Analyse des Einflusses genetischer Faktoren auf den Erfolg und klinischen Verlauf nach Koronarinterventionen
  • Evaluation inflammatorischer Prozesse im akuten Myokardinfarkt im Hinblick auf prognostische Faktoren mittels kombiniertem PET-MRT

Weitere Konzepte für zukünftige Studien sind in Vorbereitung.

 

"Ex-DHF" ("Exercise Training in Diastolic Heart Failure")

Die diastolische Herzinsuffizienz ist eine Sonderform der Herzschwäche und eine Erkrankung mit steigender Prävalenz. Als Ursache wird eine Zunahme der Steifigkeit der linken Herzkammer gesehen, welche zu reduzierter Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Lebenserwartung der betroffenen Patienten führt. Besonders betroffen von der diastolischen Herzinsuffizienz sind Frauen im mittleren und höheren Alter mit erhöhtem Blutdruck, Übergewicht und Stoffwechselstörungen. Die bisherige Therapie mit Medikamenten hat sich als unbefriedigend herausgestellt und verbessert die Prognose der Patienten kaum. In einer Pilotstudie konnte gezeigt werden, dass körperliches Training diesen Menschen besonders gut helfen kann. So verbessert ein gezieltes Kraft- und Ausdauertraining die Steifigkeit des Herzens und erhöht damit die Belastbarkeit der Patienten. Nach einem speziell ausgearbeiteten Übungsplan trainieren die an dieser Studie teilnehmenden Patienten über ein Jahr. Anschließend werden die Trainingseffekte auf Leistungsfähigkeit, Herzmuskelfunktion und Lebensqualität festgestellt. Um dieses an einem größeren Kollektiv zu untersuchen, erfolgt eine Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Studie ist die bisher größte in Europa durchgeführte randomisierte und prospektive Trainingsstudie. Sie soll zeigen, dass auch Lebensstilfaktoren, wie ein gezieltes körperliches Training, Erkrankungen insbesondere des Stoffwechsels und Herzens verbessern können. Primäre Koordinationszentren sind das Zentrum für Prävention und Sportmedizin der TU München in Zusammenarbeit mit der I. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar sowie das Herzzentrum der Universität Göttingen.

News

Subscribe to Syndicate