Dr. med.
Petra Hoppmann
Oberärztin
+49 (0)89 4140 2947
Dr. med.
Alessandra Buiatti
Funktionsoberärztin

Katheterablation


Katheterablation

Die meisten tachykarden (schnellen) Herzrhythmusstörungen können heutzutage mittels Katheterablation behandelt werden. In der Regel wird vor einer Katheterablation eine elektrophysiologische Untersuchung durchgeführt, mit deren Hilfe die Rhythmusstörung bzw. deren Ursprung und Mechanismus genau identifiziert werden können. In der gleichen Sitzung wird dann ein Ablationskatheter, ebenfalls über einen Zugang in der Leistenvene oder Leistenarterie, in den rechten oder linken Vorhof oder Ventrikel eingebracht. Dort werden dann der Ursprung der Herzrhythmusstörungen oder die Strukturen, die zur Aufrechterhaltung der Herzrhythmusstörung führen, mit Radiofrequenzstrom „verödet“. Nach der Katheterablation werden die Katheter aus der Leistenvene bzw. Leistenarterie wieder entfernt und ein Druckverband angelegt. Je nach Komplexität des Eingriffs erfolgt dann noch ein ein- bis dreitägiger Klinikaufenthalt zur weiteren Überwachung.

Die Katheterablation von tachykarden Herzrhythmusstörungen mit konventioneller und gekühlter Radiofrequenzablation mittels konventionellem Mapping-Verfahren und dreidimensionalem elektroanatomischem Mapping-Verfahren ist möglich bei: